Am liebsten berichte ich natürlich über gutes Marketing. Aber heute muss ich leider über schlechtes Marketing berichten. Und schlecht bedeutet in diesem Sinne nicht schlecht gemacht. Schlecht bedeutet hier inakzeptabel.

Das Modelabel Submarine bringt Swimwear und andere Mode für Kinder heraus. Auf ihrer neuen Webseite zeigen sie eine Fotostrecke mit kleinen Mädchen, die mit Perücken und komplett auf Topmodel geschminkt in sexy Posen für die Kamera posieren.

Ich bin normalerweise niemand, der den moralischen Zeigefinger hebt. Aber das hier geht nicht.

Jedes vierte Mädchen wird bis zum ihrem achzehnten Geburtstag Opfer sexuellen Missbrauchs gewesen sein. Solcherart Marketing brauchen wir nicht.

Unter deborah@submarineswim.com könnt Ihr die Besitzerin des Labels – bitte auf höfliche und respektvolle Art – darauf hinweisen, dass Ihr dieses Marketing für falsch haltet.

Solltet Ihr Probleme damit haben, auf Englisch zu schreiben, dürft Ihr gerne die folgende Vorlage benutzen:

Dear Deborah Soriano,

I saw your recent campaign on your website, and I would like to give you my opinion on it. Using little girls in obviously sexualized poses is inacceptable. Your company’s practices contribution to the culture of sexualization our children are forced to grow up in. There is no reason or excuse for it.

Did you know that one in every four girls will be sexually abused before she is 18? How many little models did you have? 4? 5? Do the math. And just think about this.

I kindly ask you to reconsider your marketing strategy and work on crafting better a business practice.

Best Regards,


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